Massivholz und Furniere | Schiebetüren kombi Japanisch mit Altholz und Grauspiegel Feldkirch
Materialien

Massivholz + Furniere

Oberflächen

Da Holz ein Naturprodukt ist, ist jede Massivholzfüllung und jedes Furnier einzigartig. Je nach Alter des Baumes, der Anzahl seiner Äste, der Holzart, wie und zu welcher Jahreszeit er gefällt wurde und wie er weiter verarbeitet wurde, unterscheiden sich die fertigen Oberflächen von einander. Die Optik der Front von Massivhölzern und Furnieren unterscheidet sich jedoch so gut wie gar nicht. Allerdings müssen bei Massivhölzern keine Kanten angeleimt werden. Furniere werden oft bei sehr teuren Hölzern eingesetzt um Material zu sparen und größere Platten realisieren zu können. Massivhölzer werden hingegen gerne eingesetzt, wenn auch der Geruch wie bei der Zirbe eine wichtige Rolle spielt oder einfach Wert auf Vollholz gelegt wird. 

Massivholz ist eines der ältesten und zeitlosesten Materialien im Möbelbau. Zirbe oder Zeder hat aufgrund der enthaltenen Etherischen-Öle den Vorteil, dass es vorbeugend gegen Motten hilft. Diese Hölzer werden unbehandelt eingesetzt. 

Wenn Massivhölzer dennoch behandelt werden, wird eine Oberflächenbehandlung bzw. Porenversiegelung hierbei durch das Auftragen eines Möbel- Öles oder durch das Lackieren erreicht, wodurch das Massivholz vor Vergrauen durch UV-Strahlung und Flecken geschützt wird.

Einsatz von Massivholz:

  1. Für die Seitensysteme im Inneren des Schrankes
  2. Für die Tablare oder Schubladen im inneren des Schrankes
  3. Für Füllungen in Schiebetüren und normalen Drehtüren oder Falttüren
  4. Als Rahmenkonstruktion für Schiebetüren

Einsatz von Furnieren:

  1. Für die Seitensysteme im Inneren des Schrankes
  2. Für die Tablare oder Schubladen im inneren des Schrankes
  3. Für Füllungen in Schiebetüren und normalen Drehtüren oder Falttüren

Der Aufbau einer furnierten Platte mit Echtholzfurnier

Als Trägermaterial für das Furnier wird oft eine MDF (Mitteldichte Faserplatte) verwendet. Diese wird mit einem speziellen Furnierleim bestrichen und im Anschluss mit Furnieren mit einer Dicke zwischen 0,5 und 1,5mm belegt. Die so belegte Platte kommt dann in eine Heisspresse, damit die Furniere sich nicht aufwölben und um den Abbindevorgang des Leimes zu beschleunigen. Im Anschluss werden je nach Verwendungszweck noch Kanten aus dem jeweils verwendeten Furnier außen aufgeleimt im eine gleichfarbige Oberfläche aller sichtbaren Bereiche zu gewährleisten. Die MDF-Platte übernimmt bei diesem Verfahren die Statik der Platte und sorgt für die notwendige Stabilität.

Nach dem Furniervorgang kann die Oberfläche zusätzlich noch durch die Verwendung von Ölen oder eines Lackes versiegelt werden um die Lebensdauer und die UV-Beständigkeit zu erhöhen.