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Auf und Zu GmbH

Der Traum vom eigenen Ankleidezimmer… Sind wir uns ehrlich, wer hatte diesen Traum noch nicht?
Ja gut, manch Vertreter des männlichen Geschlechtes träumt vielleicht eher vom begehbaren Bierzimmer, aber der Grundgedanke bleibt der selbe. Es handelt sich um einen eigenen Raum, in dem wir alle unsere Schätze, gut sortiert, optimal geschützt und jederzeit greifbar aufbewahren. Man könnte sogar sagen, es handelt sich um unsere Schatzkammer.

© FOTOS WURDEN VON AUF & ZU UND RAUMPLUS® BEREITGESTELLT

Das Ankleidezimmer von Auf & Zu ist die perfekte Lösung für einen entspannten Start in den Tag. Wenn alle Kleidungsstücke gut sortiert an ihrem Platz liegen, wird das morgendliche Auswählen und Anziehen zum Vergnügen.

Unser Ankleidezimmer zeichnet sich durch Exklusivität, Qualität und herausragendes Design aus. Genauestens eingepasst in Ihre Wohnung und abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse stellt dieser Raum eine Oase der Kreativität und des Wandels dar. Wir bieten einen Haufen Ideen, wie sie Ihr Ankleidezimmer einrichten können. Zögern Sie nicht und holen Sie sich ihre Tipps ab.

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Lassen Sie sich durch unsere Produkte führen. Inspiration in bewegten Bilden.

Ankleidezimmer
Begehbare Ankleide
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Raumteiler
Raumtrenner
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Drehelement
Ankleidezimmer | Eckschrank 20
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Ankleidezimmer mit 2 Schieberegalen und einem Rollkorpus mit Schubladen. Im Hintergrund das Säulensystem kombiniert mit Kleiderstangen und Tablaren

Ankleidezimmer

Kundenbeispiele

Das Ankleidezimmer als Durchgangszimmer

Jedes Ankleidezimmer von Auf & Zu ist eine Sonderanfertigung. Dieses Ankleidezimmer wurde als Durchgangszimmer vom Schlafzimmer zum Wohnraum situiert. Es zeichnet sich besonders durch die Mittelinsel und deren Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schmuck und Kleinteile aus. 

Manch einen erinnert es vielleicht sogar an einen Designerladen, da auf der Mittelinsel die einzelnen Stücke gut präsentiert werden können. Die Schiebetüren können natürlich je nach Kundenwunsch auch satiniert oder blickdicht ausgeführt werden, ohne deren Lichtdurchlässigkeit zu sehr einzuschränken.

Besonderes Augenmerk wurde auf die zusätzliche Verglasung der Schrankfront rechts gelegt, um die Einzelstücke besser vor Staub zu schützen. Umlaufend wurde weiters unser Säulensystem mit Tablaren, Kleiderstangen und Schubladen verwendet.

Eine weitere Besonderheit unserer Firma ist, dass wir alle Raumplus-Systeme im Programm haben, welche durch unsere eigenen Ideen und Möglichkeiten der hauseigenen Schreinerei ergänzt werden.

Ein Ankleidezimmer, welches sich hinter durchsichtigen Schiebetüren, welche als Raumteiler eingesetzt werden, versteckt. In dem Ankleidezimmer befindet sich eine edle Mittelinsel als Auslageplatz. Umlaufend sind Einbauschränke mit einem Seitensystem, welche als Vitrinen verwendet werden können und Tablare, Kleiderstangen und Schubladen kombiniert mit unserem Säulensystem. Die Schiebetüren sind in diesem Beispiel geschlossen.Ein Ankleidezimmer, welches sich hinter durchsichtigen Schiebetüren, welche als Raumteiler eingesetzt werden, versteckt. In dem Ankleidezimmer befindet sich eine edle Mittelinsel als Auslageplatz. Umlaufend sind Einbauschränke mit einem Seitensystem, welche als Vitrinen verwendet werden können und Tablare, Kleiderstangen und Schubladen kombiniert mit unserem Säulensystem. Die Schiebetüren sind in diesem Beispiel geöffnet.

Ein edel, modern und übersichtlich eingerichtetes Ankleidezimmer

Sie wollen sich von anderen abheben und etwas wirklich besonderes haben? Hier werden Sie fündig. Wie dieses ist jedes unserer Ankleidezimmer eine Massanfertigung. In edlen Ocker- und Brauntönen mit intelligenter Belichtung und Schubladen, wo sie notwendig sind wurde dieses Ankleidezimmer genauestens auf die Anforderungen unseres Bauherren angepasst. Hier wurde die gesamte Raumhöhe mit den Regalen ausgenutzt und sogar die Ecken fanden eine sinnvolle Bestimmung. In den Schubladen finden Gürtel, Krawatten und andere Dinge des täglichen Gebrauchs gut Platz.

Für sehr empfindliche Kleidungsstücke oder saisonale Kleidung, wie Skianzüge und Badebekleidung, sowie Handtücher oder andere Funktionswäsche, die nicht täglich in Gebrauch ist wurden zusätzliche Drehtürenschränke mit dahinterliegenden Regalen und Schubladen eingebaut.

Auch eine zusätzliche Kommode beim Eingang mit Schubladen für Schmuck und andere Kleinteile hat noch Platz gefunden und das alles ergänzt um einen raumhohen Spiegel, integriert in einer Schiebetür, macht dieses Ankleidezimmer zu einem besonderen Juwel für Ihre Wohnung.

Um die Einrichtung abzurunden kommt in die Mitte noch ein Polstermöbel und ein Teppich. Somit wird das Ankleidezimmer auch gleich ein Stück behaglicher.

Somit wird aus dem Ankleidezimmer ein behaglicher Rückzugsort.

Peppiges Rot mit integrierter Beleuchtung

Wir von Auf & Zu gehen oft andere Wege. In diesem Fall haben wir ein großes Gästezimmer mit sonst ungenutztem Platz um ein eigenes Ankleidezimmer ergänzt. Wir nennen es “das Zimmer im Zimmer”.
Unsere Schranksysteme decken also nicht nur die Einbauten im Ankleidezimmer ab, bei uns bekommen Sie auch die notwendigen Trennwände für so ein Projekt. Frei nach dem Motto alles aus einer Hand. In diesem Fall wollte der Bauherr nämlich keine herkömmliche Gipskartonwand sondern zur Abwechslung mal etwas spritzigeres mit Farbe haben. Auch sollte das sonst sehr dunkle Eck in diesem Zimmer mit einer Hintergrundbeleuchtung ergänzt werden. Das Ergebnis ist ein roter Hochglanzkubus kombiniert mit integrierter Beleuchtung hinter einem Acrylglasoberlicht welches als indirekte Beleuchtung im Hauptraum genutzt werden kann. 

Ein Ankleidezimmer mit Ausstellcharakter

Das besondere Highlight dieses Ankleidezimmers ist die Ausstellungsvitrine in der Mitte für die besonders schützenswerten Kleider. Gut sichtbar durch die Glastüren aber dennoch geschützt bietet dieses Ankleidezimmer eine einzigartige Atmosphäre. Trotzdem wurde der praktische Gedanke nicht vernachlässigt. Alles ist gut erreichbar und übersichtlich eingerichtet. Die Schubladen sind mit dem besondern Tip-On-System ausgestattet, welches ohne Griffe auskommt. Einfach drauftippen und die Schublade fährt heraus. Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Wenn die Schublade zugeschoben wird rastet sie ein und bleibt geschossen. 

Intelligent kombiniert - Schlafzimmer und Ankleidezimmer in einem

Manchmal müssen Räume neu gedacht werden. Ein Raum definiert sich nicht nur durch die Begrenzenden Wände. Auch eine Mittelinsel oder ein halb hohes Möbelstück kann einen Raum teilen. In diesem Schlafzimmer wurde genau das durch eine höhere Kommode erreicht. Sie trennt das Designerbett und somit das Schlafzimmer vom Ankleidezimmer. Trotzdem findet beides Platz in einem übergeordneten Raum.

Gerade solche Doppelnutzungen von Räumen durch unsere Sonderanfertigungen machen Ihre Wohnung zu etwas ganz besonderem. Wir finden auch mit wenig Platz besonders ansprechende Lösungen.

Schöne Aussicht aus dem Ankleidezimmer kombiniert mit viel Stauraum

Hier wird eine ganz besondere Aussicht mit einem wundervollen Ankleidezimmer kombiniert. Die weiß gehaltenen Schiebetüren und Oberflächen vermitteln einen gut aufgeräumten Raum. Die dunklere Oberfläche der horizontalen Platte der Mittelinsel gibt dem Ganzen das gewisse extra und wenn dann die Schiebetüren geöffnet werden, befinden wir uns in einer komplett anderen und farbenfrohen Welt.

Die integrierte Beleuchtung in den einzelnen Kleiderschränken sorgt für eine wohlige Atmosphäre und das nötige Licht um auch in den Abendstunden alles gut zu finden.

Die Mittelinsel ist mit unserem Tip-On-System ausgestattet. Dies erlaubt uns die Türen durch einfaches Antippen zu öffnen. So kann komplett auf Griffe verzichtet werden.

Spiegel, Spiegel, Spiegel Ein Gang wird zum Ankleidezimmer

Dieses Ankleidezimmer ist eigentlich ein sehr breiter Gang, der durch die Schiebetürenschränke rechts und links seine Bestimmung gefunden hat. Besonders praktisch sind die Spiegel, welche grossflächig in die Schiebetüren integriert wurden und den Gang so optisch verbreitern. Diese Art von Kleiderschränken kann natürlich überall eingebaut werden. Hier genutzt als Ankleidezimmer, kann etwas ähnliches in Ihrer Garderobe integriert werden oder in einem Gang als zusätzlicher Stauraum eingesetzt werden. Weiters wirkt der Raum durch die Spiegel um einiges größer. 

Im Hinteren Bereich wird an der Wand bis zum Oberlicht mit einem offenen Regal, kombiniert mit Schubladen und Kleiderstangen gesetzt. Dieser Bereich ist für die Kleidung reserviert, die ständig in Gebrauch ist.

Doppelte oder sogar dreifache Tiefe

Wie nutze ich die gesamte Raumtiefe eines Ankleidezimmers?

Oft sind Räume ursprünglich gar nicht als Ankleidezimmer dimensioniert worden, daher ist rechts und links von der Türe mehr Platz, als für die Einbauten eigentlich notwendig sind. Generell sprechen wir bei einem offenen Schranksystem mit einfacher Tiefe von ca. 60cm (68cm mit Schiebetür) und bei einer doppelten Tiefe von etwa 105cm (Mit Schiebetür ca. 115cm) Platzbedarf. Mit unseren Schieberegalen können sie die 120cm oder sogar noch eine dritte Ebene in vollem Umfang ausnutzen und Ihr Ankleidezimmer so noch effizienter einrichten.

Das Ankleidezimmer in der Dachschräge

Haben Sie zu Hause eine Dachschräge, die Sie nicht richtig nutzen können? 

Eine unserer Spezialitäten sind genau diese Dachschrägen. Richtig genutzt und mit unseren Schranksystemen ausgestattet, wird Ihre Dachschräge zum Raumwunder. In diesem Beispiel haben wir das Schlafzimmer mit einem Ankleidezimmer unter der Dachschräge ergänzt. Da der Boden aus Fliessen besteht und nicht beschädigt werden darf wurde eine aufgesetzte (geklebte) Schiene für die Schiebetüren verwendet. Auch die Steher im Ankleidezimmer verletzen den bestehenden Boden nicht, da sie zwischen Decke und Boden gespannt wurden. 

Die Schiebetüren trennen das Ankleidezimmer räumlich vom restlichen Schlafzimmer und sorgen für eine aufgeräumte Optik. In diesem abgetrennten Raum entsteht somit ein perfekt nutzbares Ankleidezimmer. Unter der Dachschräge werden auf Säulen. welche in ihrer Größe variabel angepasst werden können, Zwischenböden montiert und diese kombiniert mit einer Kleiderstange werden sodann zum modernen Ankleidezimmer. 

Ein eigener Kleidershop gefällig?

Jeden morgen Shoppingfeeling im eigenen Ankleidezimmer? Kein Problem. Da wir ausschliesslich Möbel und Schränke nach Mass fertigen erfüllen wir Ihnen jeden Wunsch. Hier haben wir ein Ankleidezimmer so eingerichtet, wie man sich sein eigenes kleines Shoppingparadies vorstellt. Eine offene Auslage auf Kleiderstangen gepaart mit tiefen Schubladen für die Unterwäsche, offene Regale für die Legebekleidung und sogar eine kleine Umkleidekabine ist mit dabei. Eben ganz so, wie man sich einen Kleidungsshop vorstellt, aber dieser hier ist “privat”. 

Unter uns: Hier kommt nicht nur das Shoppingfeeling jeden morgen zum Vorschein. Durch die übersichtliche und offene Gestaltung kann der Auswahlprozess der Kleidung stark optimiert werden. Schneller finden Sie ihre Kleidung wahrscheinlich in keinem Schrank. So sparen Sie zusätzlich jeden Morgen viel Zeit und das Einräumen nach der Wäsche ist auch denkbar simpel.

Ankleidezimmer unter der Dachschräge

Dachschrägen sind sehr schwer zu nutzen. Mit unseren Systemen wird das jedoch zum Kinderspiel. Mit unserem Säulensystem bieten wir die perfekten Möglichkeiten Tablare zwischen Decke und Boden zu spannen und so Unmengen an Aufbewahrungsfläche für Ihre Kleidung zu schaffen.

Ankleidezimmer |

Weitere Ideen und Informationen rund um's Ankleidezimmer

Ankleidezimmer müssen nicht zwangsweise eigene Räume sein. Durch einen Raumteiler von Auf & Zu schaffen sie optisch abgetrennte Bereiche, wo vorher gar keine waren. Besonders flexibel gestaltete Schiebetüren können Ihre Wohnung um neue Räume ergänzen ohne die freie Grundrissgestaltung zu verlieren.

Hier sehen Sie ein grosses Schlafzimmer, welches durch einen Raumteiler optisch in zwei Räume geteilt worden ist. Auf der einen Seite das großzügig eingerichtetes Ankleidezimmer und auf der anderen Seite das behagliche Schlafzimmer mit einem Designerbett.

Durch die beweglichen Schiebetüren können Sie diese Räume optisch komplett von einander trennen, aber gleichzeitig erhalten sie das Gefühl eines sehr großzügigen Raumes mit ausreichender Belichtung und viel Platz zum Atmen.

Wenn Sie immer noch auf der Suche nach Ideen und Anleitungen rund um’s Ankleidezimmer sind, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und lassen sich kostenfrei beraten. Unsere Einrichtungsprofis helfen Ihnen gerne.

Auf diesem Bild wird ein Ankleidezimmer in Brauntönen durch einen Raumteiler vom eigentlichen Schlafzimmer abgegrenzt. Die Raumteiler sind durchsichtig und geschlossen. Man kann jedoch alles dahinter durch leicht getönte Schieben sehen. Im Ankleidezimmer befinden sich einige Regale in einem Säulensystem und weitere Einbauschränke für besonders wertvolle Dinge. In der Mitte ist eine kleine Ledercouch.Begehbare Ankleide hinter Schiebetür als Raumteiler Die Ankleide besteht aus einem Säulensystem mit Kleiderstangen und Tablaren und Einbauschränken mit Glasdrehtüren für die wertvolleren Kleidungsstücke. In der Mitte befindet sich ein dunkelgraues Sitzsofa

Buche

Die Buche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die in Europa hauptsächlich verwendete Art ist die Rotbuche, welche auch in der Schweiz die größte Verwendung findet. Durch seine Biegsamkeit und gleichzeitige Festigkeit wird es im Möbelbau sehr gerne verwendet. Von der Buche stammt die Bezeichnung “Buch” als geschriebene oder gedruckte Sammlung von Aufzeichnungen ab, was sich von zusammengehefteten Buchenbrettchen ableitete. Die Buche fand ihre whre Bedeutung erst durch das Entdecken von Pilzschutzmitteln, welche sie der Eiche im Aussenbereich ebenbürtig machte. Auch fand die Buche Verwendung als Holzkohle zur Herstellung von Glas. Auch war die Buche jenes Holz, mit dem das Dampfbiegen erfunden wurde. Aus ihr wurden im Nachgang der meistverkaufte Sessel aller Zeiten durch Michael Thornet designt und gefertigt.  
 
Besonderheiten:
Beim Dämpfen um den rötlichen Farbton zu erhalten kann es zu Verwerfungen und Rissbildungen kommen.
 

Optik:
Farblich homogen mit einer blass cremefarbenen bis rosabraunen Färbung. Durch Dämpfen bekommt das Holz eine tief rötlichbraune Farbe. 

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 700-790 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
polieren und lackieren und eventuell mit Pilzschutzmitteln behandeln.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Esche

Die Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und stammt ursprünglich aus den südlichen Gebieten, ist mittlerweile jedoch in ganz Europa verbreitet. In der Schweiz wachsen Eschen meist in Mischwäldern im Hügelland oder in Auenwäldern. Sie wachsen am besten zwischen 400 und 800 Höhenmetern in Feuchtgebieten. Die Esche ist ein klassisches Schreinerholz, da es sehr elastisch ist und so besser als manche Harthölzer für Nutzobjekte geeignet ist.  Die Esche ist besonders in der Schweiz sehr populär. Darauf weisen sogar Ortsnamen wie Aesch, Oesch oder Eschlikon hin. Die Esche hat eine lange Geschichte und ist auch als Weltenbaum Yggdrasil in der nordischen Mythologie bekannt. der Esche werden Unheil abwehrende Kräfte zugesprochen und ihre Rinde soll Wunden versiegeln können, was vermutlich auf den hohen Gerbstoffanteil zurückzuführen ist. 
 
Besonderheiten:
Trocknet gut und schwindet mässig. Schnell gewachsene Esche ist dichter und zäher als langsam gewachsene. 
 

Optik:
Weissliches Splinthol, welches zum Kernholz jedoch nicht klar abgegrenzt ist. Es verfärbt sich im zunehmenden Alter  gelblich bis rötlich weiss oder bräunlich je nach Art. Die Maserung ist oft wolkig und unregelmässig gestreift und die Jahrringe sind sehr deutlich erkennbar.

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 680-760 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren, lasieren, ölen, wachsen
gut mattier- und beizbar, jedoch schwer zu imprägnieren
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Apfelbaum

Der Apfelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist durch seine geringen Ansprüche in Europa sehr weit verbreitet. Hierzulande gibt es etwa 1500 verschiedene kultivierte Sorten. Gut gewachsene und für den Möbelbau geeignete Stämme sind sehr selten, da auch alte hohle Bäume noch Äpfel tragen. Leider ist Apfelholz sehr anfällig bei Feuchtigkeit, da es sehr stark schwindet und zu Rissen neigt. Auch neigt das Holz sehr zu Formveränderungen im Trocknungsprozess. Der Apfelbaum steht für Leben, Liebe und Fruchtbarkeit und steht in der biblischen Geschichte symbolisch in Verbindung mit der Erkenntnis der Sünde steht aber gleichzeitig mit seiner Verwendung als Reichsapfel als Herrscherattribut im Mittelpunkt. 
 
Besonderheiten:
Ist auch als Obstbaum in Verwendung.
 

Optik:
Der Splint ist rötlich weiss und das Kernholz rötlich braun. Die Schichten sind deutlich von einander getrennt. Durch das Dämpfen des Holzes wird der Rotton noch intensiver. 

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 700-740 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
bedrucken, beizen, bemalen, bleichen, imprägnieren, lackieren, lasieren, ölen, polieren, wachsen
Obstbäume bekommen durch Ölen und Wachsen eine besonders schöne Farbe und Oberflächenqualität.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Akazie

Die Akazie ist eine Unterfamilie der Mimoesengewächse (Mimosoideae) Sie ist mit etwa 1400 Arten überall auf der Welt verbreitet. In Europa wird Akazienholz allerdings hauptsächlich importiert und hat daher keinen so guten ökologischen Fußabdruck. Die Akazie hat eine lange Tradition im Möbelbau. So soll beispielsweise die Bundeslade der Israeliten aus Akazienholz gemacht worden sein. In Europa wird oft auch die Robinie als Alternative zur Akazie eingesetzt, da sie leichter verfügbar ist und ähnliche Eigenschaften aufweist. Die Akazie wächst verhältnismäßig schnell und ist als Hartholz doch gut zu gebrauchen.
 
Besonderheiten:
Sehr widerstandsfähig gegen alle möglichen Arten von Schädlingen und kann auch zur Honiggewinnung verwendet werden.
 

Optik:
Sie hat ein gestreiftes Erscheinungbild und glänzt matt. Das frisch geschnittene Holz ist gelbgrün. Das Kernholz ist gelblich olivgrün bis grünlich braun und dunkelt goldbraun nach.

Geruch:
In frischem zustand unangenehm, weswegen wir ausschließlich eine Verwendung als Furnier empfehlen. 
 
Dichte: 540-870 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren, lasieren.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Eiche

Die Eiche ist Teil der Quercus aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie kommt hauptsächlich im Flachland vor und hat mit 400 Eichenarten eine sehr weit verzweigte Familie. In Europa sind allerdings nur 27 Eichenvertreter heimisch. Durch ihre besonderen Eigenschaften werden Eichen nicht nur im Möbelbau sondern auch im Schiffsbau eingesetzt. Eichen gehören zu den Kernholzbäumen, was sie sehr hart, zäh, elastisch und dauerhaft macht. Sie wurden auch gerne bei Pfahlbauten eingesetzt, da sich auch im Übergangsbereich zwischen Wasser und Luft gut der Fäulnis widerstehen können. Eichenholz sollte langsam getrocknet werden, da es zur Rissbildung neigt. Früher war Eiche als Bauernholz abgeschrieben, was durch die Verwendung in der Modernen Architektur aber mittlerweile wiederlegt wurde. Die Eiche ist durch ihr langsames Wachstum und der damit einhergehenden schweren Verfügbarkeit ein sehr wertvolles Edelholz.
 
Besonderheiten:
Ist sehr widerstandsfähig und stand schon in der Antike für Beständigkeit, Stärke und Fruchtbarkeit.
 

Optik:
Der Kern ist meist graubraun und dunkelt mit der Zeit nach. Er ist klar vom grauweisslichen Splint abgegrenzt. Charakteristisch sind die markanten Holzstrahlen, welche eine sehr schöne Oberfläche bilden. Eiche kann in Braun-, Gelb-, und Rottönen auftreten.

Geruch:
Würzig
 
Dichte: 650-760 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren
Der Gerbsäuregehalt sollte beachtet werden. Lichtschutzmittel sind zu empfehlen. 
Das Kernholz kann mit Holzschutzmitteln kaum behandelt werden, während das Splintholz gut geschützt werden kann.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Antike Hölzer

Antike Hölzer sind in ihrer Auffindbarkeit und Verarbeitbarkeit stets eine Herausforderung. Oft haben Kunden, noch irgendwo Restbestände, welche von uns in den neuen Möbelstücken eingebaut werden. Antike Hölzer haben stets einen besonderen Charme. Natürlich können Hölzer auch künstlich zum Altern gebracht werden, was aber nur selten gemacht wird.
 
Besonderheiten:
Muss vor Verarbeitung sehr gut gereinigt werden und wird im Anschluss mit umfangreichen Maßnahmen geschützt um den vorzeitigen weiteren Verfall zu verhindern.
 

Optik:
Je nach verwendetem antiken Holz sehr unterschiedlich

Geruch:
auch hier kann es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Von unauffällig bis Kneipgerucht 
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Alles quer durch

Ahorn

Der Ahorn oder auch falsche Platane gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Weltweit gibt es zwischen 150 und 200 verschiedene Ahornarten und gehört zu den wertvollsten regionalen Laubholzarten. Er ist mit der Rosskastanie verwandt und findet hauptsächlich im Möbelbau oder Instrumentenbau Verwendung. In Europa werden hauptsächlich der Spitzahorn und der Bergahorn verwendet. Der Ahorn ist als Laubbaum hauptsächlich auf der nördlichen Welthalbkugel verbreitet.
 
Besonderheiten:
Kann mit Chemikalien behandelt werden um silbriggraue Furniere zu erzeugen. Das Holz ist sehr hart.
 

Optik:
Das Splint- und Kernholz sehen sehr ähnlich aus. Er hat eine weißliche Farbe und ist sehr fein gemasert, was ihn sehr dekorativ und zurückhaltend macht. Der europäische Ahorn ist blasser und dezenter wie das amerikanische Ahornholz.

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 610-660 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren
Zu beachten ist die grosse Saugfähigkeit des Holzes.
Ahorntische werden oft nur mit Seife behandelt (gelaugt).
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Nuss / Walnuss

Die Nuss oder auch Walnuss stammt von der gleichnamigen Baumart (Juglans regia) in der Gattung der Walnüsse. Die Nuss gehört zu den hochwertigsten Edelhölzern und ist ein äußerst strapazierfähiges Hartholz. Durch die große Nachfrage muss man bei diesem Holz auch mit einem etwas höheren Preis rechnen. Neben dem europäischen Nussbaum ist vor allem der amerikanische mit seiner etwas dunkleren und ruhigeren Färbung im Handel erhältlich. Besonders die Wurzelstöcke sind durch ihre Auswüchse ein sehr wertvoller Grundrohstoff für wunderschöne Furniere. Durch die nachfrage und die für die Nuss schlechten Witterungsverhältnisse der letzten Jahre kann es bei dieser Holzart zu Lieferengpässen kommen. Ursprünglich kommt die Nuss allerdings aus dem Orient und ist bei uns nur in den wärmeren Regionen angesiedelt. Wenn der Nussbaum sehr lange gelagert wird, kommt es zu einer Verfärbung des Splintanteiles, was zu einer verbesserten Nutzung des Nussbaumes führt.
 
Besonderheiten:
Muss besonders gut getrocknet werden, da es zu Rissbildung neigt. Durch seine gute Wasseraufnahme ist es auch nicht witterungsfest, trägt aber einem guten Raumklima bei. In der Schweiz darf kein Nussbaum gefällt werden ohne, dass ein neuer gesetzt wird.
Achtung: Bei Kontakt mit Eisen verfärbt sich frisches Nussholz schwarzblau.
 

Optik:
Der graubraune bis dunkelbraune Kern unterscheidet sich eindeutig vom grauweissen Splint, welcher oft bei der Verarbeitung entfernt wird. Desto älter der Baum ist, desto geringer ist sein Splintanteil, was die Verarbeitung und Verwertung enorm begünstigt. Im Kern bildet sich meist noch ein innerer Kern ab, welcher sich klar vom äußeren Kern abhebt.

 
Geruch:
Im frischen Zustand leicht säuerlich. Dieser Geruch verfliegt aber sehr bald.
 
Dichte: 570-810 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Nussbaumholz lässt sich schlecht imprägnieren, aber gut ölen, wachsen und lackieren. Durch Beizen verliert es wie andere Edelhölzer seine reizvolle Struktur. Wenn es gedämpft wird, wird das Holz ruhiger, lässt sich aber sehr gut biegen um runde Formen herzustellen.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Fichte / Weisstanne

Die Fichte oder auch Weisstanne gehört wie die Arve zu den Kieferngewächsen (Pinacea). Die Fichte ist in Europa uns insbesondere in der Schweiz und in Österreich das am weitesten verbreitete und wirtschaftlichste Holz. Da die Fichte je nach Höhenlage (Sie wächst bis zu einer Höhe von 2000m in den Berner Alpen) auf andere Voraussetzungen trifft kann sie sowohl sehr schnell, als auch sehr langsam wachsen, was zu großen Qualitätsunterschieden führt. Früher wurden vor allem Bauernmöbel aus Fichte hergestellt, da sie sich sehr gut bearbeiten lässt. Heutzutage wird Fichte auch gerne als Furnier eingesetzt, da so von der Kombination eines schwereren Kernholzes und der Optik weicheren Fichte profitiert werden kann. Die Fichte wird wegen ihres schnellen Wachstums auch gerne zum Aufforsten von Kahlschlagregionen genutzt, was aber leider oft zu gefährlichen Monokulturen führt.
 
Besonderheiten:
Sehr weiches Holz und gute Bearbeitbarkeit. Wichtigstes Wirtschaftsholz.
 

Optik:
Das Holz der Fichte ist gleichmässig hell und hat keinen andersfarbigen Kern. Früher oder später geschlagenes Fichtenholz weißt eine etwas rötlichere Färbung auf. Fichte neigt zum Vergilben und kann daher nach einigen Jahren Sonneneinstrahlung noch heller werden. Sie kann auch leicht glänzend in Erscheinung treten.

 
Geruch:
Nur im frischen Zustand duftet die Fichte harzig. Sie verliert diesen Geruch aber sehr schnell wieder.
 
Dichte: 330-680 kg/m³ (Weichholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Es lässt sich gut verkleben, beizen, lasieren und streichen, ist jedoch schlecht polier-, tränk- und imprägnierbar.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Zirbe / Arve

Arvenholz oder auch Zirbenholz stammt von der Arve, welche in Österreich oder Deutschland Zirbe genannt wird. Sie ist ein Kernholzbaum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinacea). Die Zirbe stammt aus dem Hochgebirge in Mitteleuropa. Sie kommt in den Alpen und Karpaten vor und ist oft mit Fichten, Lärchen und Bergföhren anzutreffen. Die Hauptvorkommen liegen in der Schweiz und in Österreich und sind zwischen 1500 und 2400 m über dem Meer angesiedelt. Durch die dortigen Witterungsverhältnisse (Längere Winter) wächst die Zirbe ässerst langsam, was ihr eine schöne dichte Jahresringoptik verleiht. Leider gehört sie durch das langsame Wachstum zu den preisintensiveren Hölzern  
 
Besonderheiten:
Zirbenholz soll förderlich auf den Kreislauf und die Schlafqualität wirken und schützt außerdem vor Motten und Schaben. Außerdem ist die Zirbe ein sehr harzreiches Holz, was einen guten Schutz vor Fressfeinden bietet und gut riecht aber die Verarbeitung erschwert. 
 

Optik:
Das Splintholz ( das Holz an der Aussenseite des Baumes) ist gelblichweiss.

Das Kernholz (In der Mitte) ist gelbbraun bis hellrötlich.
Falls Äste vorkommen haben diese meist eine dunkelrot bis braune Färbung.
 
Geruch:
Durch den erhöhten Harzanteil bleibt eben dieser Geruch lange erhalten. Zirbenholz sollte daher möglichst wenig behandelt eingesetzt werden um den typischen Harzgeruch zu erhalten.
 
Dichte: 380-480 kg/m³ (Weichholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
beizen, bemalen, imprägnieren, lackieren, lasieren, ölen, polieren, wachsen. Bis auf die Astschnittflächen ist Zirbe gut mattierbar.
Achtung: Die Zirbe eignet sich nicht als Furnier.
 
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister
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