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Auf und Zu GmbH

Es brechen neue Zeiten an. Der Einbauschrank wird immer beliebter. Gerade und aufgeräumte Formen sind modern und entsprechen dem Zeitgeist. Diese lassen sich jedoch nur mit eingepassten Einbauschränken realisieren, die keinen Platz für Interpretationen lassen. Der moderne Einbauschrank ist kein normales Möbelstück. Er ist ein Meisterwerk der Schreinerkunst und verbindet Design mit Stauraum. Er kombiniert den Geschmack des Kunden mit Plänen des Architekten.

Jeder Einbauschrank von AUF & ZU ein Unikat, bei dem viel Wert auf Qualität und Exklusivität gelegt wird. Er wird nach Ihren Wünschen geplant, hergestellt und vor Ort durch unser erfahrenes Team eingebaut. Wir bieten nicht nur exzellentes Design sondern auch ausgezeichneten Service bis zur letzten Schrankblende. Zögern Sie nicht, lassen Sie sich inspirieren und holen Sie sich hier Ideen für Ihre Einrichtung und ihren persönlichen Einbauschrank ab.

Videos Einbauschrank

Einbauschrank über Eck
Einbauschrank | Eckschrank 7
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Einbauschrank - Garderobe
Einbauschrank | Einbauschrank 28
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Dachschräge
Einbauschrank | Schrank in Dachschräge Dachschrägenschrank 45 scaled
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Ein Designerbett mit einem Einbauschrank neben sich. Der Einbauschrank ist komplett geschlossen und in seinen Schiebetüren spiegelt sich das Licht einer Lampe aus dem Schlafzimmer.

Einbauschrank nach Mass

Kundenbeispiele

Der Einbauschrank im Büroalltag

Rot, farbenfroh und wie für das Wohnzimmer gemacht. Ein Einbauschrank mit mehreren Ebenen.

Hochwertig, golden und sehr präsent. Der Einbauschrank nach Mass

Schlicht verspiegelt und aufgeräumt. Der Einbauschrank im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer mit dem Fotomotiv auf dem Einbauschrank

Das bunte Kinderzimmer

Ein etwas schlichteres Beispiel aber nichts desto trotz eine sehr farbenfrohe Variante sehen Sie hier. Wer hätte gedacht, dass die Kombination von Grün, Rot und Gelb, eingefasst mit dunklen Holzrahmen in den Türen so gut ins Kinderzimmer passt? 

Hier wohnt ohne Frage das moderne Kind von morgen.

Ein farbenfrohes Kunstwerk und zugleich der Einbauschrank im Kinderzimmer

Was wäre, wenn Sie ihren Kleiderschrank zur Leinwand umfunktionieren?  Genau das hat dieser Bauherr getan. Sie sehen hier eine Schiebetüre, welche ursprünglich nur aus einer weißen Leinwand bestand. Diese wurde nachträglich mit einer Szene aus “Der Regenbogenfisch” gestaltet. Ein sehr passendes Beispiel, welches viel Freude und vor allem Farbe ins Kinderzimmer bringt. 

Der Einbauschrank im Esszimmer

Das Esszimmer gehört zum Mittelpunkt in der Wohnung. Ein gut eingepasster Einbauschrank sorgt nicht nur für ein aufgeräumtes Wohngefühl, sondern bietet auch viel Stauraum für Geschirr und allerlei Krimskrams, der sonst nirgends herumliegen soll. Dieser hier dargestellte Einbauschrank kombiniert moderne Holztüren mit einer Vitrine in seiner Mitte. Diese Türen sind teilweise aus Glas und teilweise aus Holz. 

Der Humidor oder doch ein Einbauschrank?

Sie wollten immer schon einen eigenen individuell für Sie gefertigten Humidor haben? Kein Problem, auch wenn Sie die Standardhumidors nicht in Ihrer Wohnung unterbringen, sorgen wir von Auf & Zu mit unseren Einbauschränken dafür, dass Sie bekommen was sie wollen. Wir helfen nicht nur mit der Planung und liefern Ideen sondern bauen den Schrank, liefern diesen zu ihnen nach Hause und montieren ihn auch gleich vor Ort.

Dieser Humidor ist gleichzeitig Aufbewahrungsort für Zigarren und Spirituosen und durch seine vielen praktischen Fächer Ausstellungsort für selbige. Schließlich sollte man die Auslage ja sehen, bevor man zugreift. Wie soll man sich sonst für die beste Zigarre oder den besten Whiskey entscheiden können?

Der Weg zum Bad, gesäumt vom Einbauschrank

Auch in diesem Beispiel wurde der Weg zum Bad mit Stauraum von Auf & Zu ergänzt. Situiert zwischen Schlafzimmer und Bad ist dieser Einbauschrank mit seinen Regalen und Fächern der perfekte Ort für Ihre Kleidungsstücke, Handtücher und anderes Verbrauchsmaterial fürs Bad. Ausgestattet mit einer Schiebetür mit integriertem Spiegel ist dieser Einbauschrank auch gleichzeitig der Ort an dem der letzte Check vor dem Start in den Tag erfolgt. Bringen Sie Ordnung in Ihr Leben und organisieren sie ihre Wohnung mit der Hilfe unserer Designer und Planungsberater. Wir bieten individuelle Lösungen.

Weitere Einrichtungsmöglichkeiten des Einbauschrankes

Mittlerweile haben Sie schon viele interessante Beispiele für die unterschiedlichsten Einbauschränke gesehen. Hier ergänzen wir das Ganze mit einem Säulensystem auf dem Tableaus aus Glas montiert sind. Mit der richtigen Beleuchtung, den passenden Materialien und dem entsprechenden Einbauort können Sie ihren Einbauschrank so hochwertig und individuell gestalten, wie Sie wollen. Machen Sie ihren persönlichen Einbauschrank zum wahren Blickfang oder wie hier zu einer repräsentativen Vitrine.

Mehr Platz durch einen Einbauschrank im Gangbereich

Sind Sie auch genervt von der vielen Platzverschwendung in den Gangbereichen? Wir kennen das Problem und gestalten unsere Einbauschränke daher so, dass dieser Bereich möglichst nachhaltig ausgenutzt werden kann. Verwenden Sie ihre Gänge also nicht nur zum gehen, sondern verstauen Sie die Dinge, die sie täglich benötigen genau dort, wo sie ohnehin immer vorbei kommen. Ergänzen Sie ihr Stiegenhaus, ihre Gänge und ihre ungenutzten Ecken mit unseren Einbauschränken und erfreuen Sie sich an dem dadurch zusätzlich gewonnenen Platz.

Der Schlafzimmerschrank

Mehr Raum für ihre Kleidung im Schlafzimmer mit unseren Einbauschränken. Schiebetüren in Bordeauxrot und Anthrazit verschließen gekonnt eine menge Stauraum. Viel Platz kombiniert mit Fächern, Schubladen und einem Spiegel bilden die perfekte Ausstattung für Ihr Schlafzimmer.
Und das Beste: Perfekt eingepasst und nach Mass gefertigt passen unsere Schränke in jede Wohnung.

Einbauschrank |

Der Einbauschrank - Jeder Raumsituation angepasst

Mit einem hochwertigen Einbauschrank nach Mass schaffen wir einen optischen Blickfang, praktischen Stauraum und nutzen Ihre Wohnfläche bis in den kleinsten Winkel aus. Mit gekonnter Handwerkskunst und viel Fachwissen erwecken wir Ihre Ideen in unserer Schreinerei zum Leben. Wir bieten nicht nur individuelle Beratung und Planung sondern auch einen wahren Schatz an Ideen durch unsere jahrelange Erfahrung. Wir konfigurieren gemeinsam mit Ihnen Ihren besonderen Einbauschrank.

Optimierte Grundrisse

Wir beraten Sie gerne auch schon im Vorfeld, wenn es um die optimale Gestaltung Ihrer Grundrisse geht, wenn Sie einen Neubau planen. Sie werden überrascht sein, was mit ein wenig Hirnschmalz alles erreicht werden kann. Oder wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam optimierte und ansprechende Sonderlösungen für Ihre bestehende Wohnung. Besonders Dachschrägen, Ecken oder Rundungen gehören zu unseren Spezialgebieten. Dabei stehen wir für ausgesuchte Qualität, klare Konturen und aussergewöhnliches Design.

Gehen Sie einen Schritt weiter und sehen sie Ihren Einbauschrank oder ihr Möbelstück nicht nur als Stauraum, sondern als gestalterisches Element, welches Ihre Wohnung ergänzt. Etwa wie ein besonderes Gemälde oder wie den extra Farbtupfer auf der Wand. Heutzutage sind in der Materialwahl und der Farbgestaltung von Einbauschränken so gut wie keine Grenzen mehr gesetzt. Eventuell wollen Sie auch ihre eigene Kunst in Ihrer Einbauschranktüre verewigen oder eine besonders schöne Landschaft in Ihre Wohnung integrieren, ohne dafür eine Wand zu opfern? Wir erweitern Ihr Verständnis für Oberflächen von Einbauschränken und zeigen Ihnen ein komplett neues Gestaltungsuniversum.

Einbauschrank | Einrichtungsvorschlag 69

Buche

Die Buche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die in Europa hauptsächlich verwendete Art ist die Rotbuche, welche auch in der Schweiz die größte Verwendung findet. Durch seine Biegsamkeit und gleichzeitige Festigkeit wird es im Möbelbau sehr gerne verwendet. Von der Buche stammt die Bezeichnung “Buch” als geschriebene oder gedruckte Sammlung von Aufzeichnungen ab, was sich von zusammengehefteten Buchenbrettchen ableitete. Die Buche fand ihre whre Bedeutung erst durch das Entdecken von Pilzschutzmitteln, welche sie der Eiche im Aussenbereich ebenbürtig machte. Auch fand die Buche Verwendung als Holzkohle zur Herstellung von Glas. Auch war die Buche jenes Holz, mit dem das Dampfbiegen erfunden wurde. Aus ihr wurden im Nachgang der meistverkaufte Sessel aller Zeiten durch Michael Thornet designt und gefertigt.  
 
Besonderheiten:
Beim Dämpfen um den rötlichen Farbton zu erhalten kann es zu Verwerfungen und Rissbildungen kommen.
 

Optik:
Farblich homogen mit einer blass cremefarbenen bis rosabraunen Färbung. Durch Dämpfen bekommt das Holz eine tief rötlichbraune Farbe. 

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 700-790 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
polieren und lackieren und eventuell mit Pilzschutzmitteln behandeln.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Esche

Die Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und stammt ursprünglich aus den südlichen Gebieten, ist mittlerweile jedoch in ganz Europa verbreitet. In der Schweiz wachsen Eschen meist in Mischwäldern im Hügelland oder in Auenwäldern. Sie wachsen am besten zwischen 400 und 800 Höhenmetern in Feuchtgebieten. Die Esche ist ein klassisches Schreinerholz, da es sehr elastisch ist und so besser als manche Harthölzer für Nutzobjekte geeignet ist.  Die Esche ist besonders in der Schweiz sehr populär. Darauf weisen sogar Ortsnamen wie Aesch, Oesch oder Eschlikon hin. Die Esche hat eine lange Geschichte und ist auch als Weltenbaum Yggdrasil in der nordischen Mythologie bekannt. der Esche werden Unheil abwehrende Kräfte zugesprochen und ihre Rinde soll Wunden versiegeln können, was vermutlich auf den hohen Gerbstoffanteil zurückzuführen ist. 
 
Besonderheiten:
Trocknet gut und schwindet mässig. Schnell gewachsene Esche ist dichter und zäher als langsam gewachsene. 
 

Optik:
Weissliches Splinthol, welches zum Kernholz jedoch nicht klar abgegrenzt ist. Es verfärbt sich im zunehmenden Alter  gelblich bis rötlich weiss oder bräunlich je nach Art. Die Maserung ist oft wolkig und unregelmässig gestreift und die Jahrringe sind sehr deutlich erkennbar.

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 680-760 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren, lasieren, ölen, wachsen
gut mattier- und beizbar, jedoch schwer zu imprägnieren
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Apfelbaum

Der Apfelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist durch seine geringen Ansprüche in Europa sehr weit verbreitet. Hierzulande gibt es etwa 1500 verschiedene kultivierte Sorten. Gut gewachsene und für den Möbelbau geeignete Stämme sind sehr selten, da auch alte hohle Bäume noch Äpfel tragen. Leider ist Apfelholz sehr anfällig bei Feuchtigkeit, da es sehr stark schwindet und zu Rissen neigt. Auch neigt das Holz sehr zu Formveränderungen im Trocknungsprozess. Der Apfelbaum steht für Leben, Liebe und Fruchtbarkeit und steht in der biblischen Geschichte symbolisch in Verbindung mit der Erkenntnis der Sünde steht aber gleichzeitig mit seiner Verwendung als Reichsapfel als Herrscherattribut im Mittelpunkt. 
 
Besonderheiten:
Ist auch als Obstbaum in Verwendung.
 

Optik:
Der Splint ist rötlich weiss und das Kernholz rötlich braun. Die Schichten sind deutlich von einander getrennt. Durch das Dämpfen des Holzes wird der Rotton noch intensiver. 

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 700-740 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
bedrucken, beizen, bemalen, bleichen, imprägnieren, lackieren, lasieren, ölen, polieren, wachsen
Obstbäume bekommen durch Ölen und Wachsen eine besonders schöne Farbe und Oberflächenqualität.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Akazie

Die Akazie ist eine Unterfamilie der Mimoesengewächse (Mimosoideae) Sie ist mit etwa 1400 Arten überall auf der Welt verbreitet. In Europa wird Akazienholz allerdings hauptsächlich importiert und hat daher keinen so guten ökologischen Fußabdruck. Die Akazie hat eine lange Tradition im Möbelbau. So soll beispielsweise die Bundeslade der Israeliten aus Akazienholz gemacht worden sein. In Europa wird oft auch die Robinie als Alternative zur Akazie eingesetzt, da sie leichter verfügbar ist und ähnliche Eigenschaften aufweist. Die Akazie wächst verhältnismäßig schnell und ist als Hartholz doch gut zu gebrauchen.
 
Besonderheiten:
Sehr widerstandsfähig gegen alle möglichen Arten von Schädlingen und kann auch zur Honiggewinnung verwendet werden.
 

Optik:
Sie hat ein gestreiftes Erscheinungbild und glänzt matt. Das frisch geschnittene Holz ist gelbgrün. Das Kernholz ist gelblich olivgrün bis grünlich braun und dunkelt goldbraun nach.

Geruch:
In frischem zustand unangenehm, weswegen wir ausschließlich eine Verwendung als Furnier empfehlen. 
 
Dichte: 540-870 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren, lasieren.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Eiche

Die Eiche ist Teil der Quercus aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie kommt hauptsächlich im Flachland vor und hat mit 400 Eichenarten eine sehr weit verzweigte Familie. In Europa sind allerdings nur 27 Eichenvertreter heimisch. Durch ihre besonderen Eigenschaften werden Eichen nicht nur im Möbelbau sondern auch im Schiffsbau eingesetzt. Eichen gehören zu den Kernholzbäumen, was sie sehr hart, zäh, elastisch und dauerhaft macht. Sie wurden auch gerne bei Pfahlbauten eingesetzt, da sich auch im Übergangsbereich zwischen Wasser und Luft gut der Fäulnis widerstehen können. Eichenholz sollte langsam getrocknet werden, da es zur Rissbildung neigt. Früher war Eiche als Bauernholz abgeschrieben, was durch die Verwendung in der Modernen Architektur aber mittlerweile wiederlegt wurde. Die Eiche ist durch ihr langsames Wachstum und der damit einhergehenden schweren Verfügbarkeit ein sehr wertvolles Edelholz.
 
Besonderheiten:
Ist sehr widerstandsfähig und stand schon in der Antike für Beständigkeit, Stärke und Fruchtbarkeit.
 

Optik:
Der Kern ist meist graubraun und dunkelt mit der Zeit nach. Er ist klar vom grauweisslichen Splint abgegrenzt. Charakteristisch sind die markanten Holzstrahlen, welche eine sehr schöne Oberfläche bilden. Eiche kann in Braun-, Gelb-, und Rottönen auftreten.

Geruch:
Würzig
 
Dichte: 650-760 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren
Der Gerbsäuregehalt sollte beachtet werden. Lichtschutzmittel sind zu empfehlen. 
Das Kernholz kann mit Holzschutzmitteln kaum behandelt werden, während das Splintholz gut geschützt werden kann.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Antike Hölzer

Antike Hölzer sind in ihrer Auffindbarkeit und Verarbeitbarkeit stets eine Herausforderung. Oft haben Kunden, noch irgendwo Restbestände, welche von uns in den neuen Möbelstücken eingebaut werden. Antike Hölzer haben stets einen besonderen Charme. Natürlich können Hölzer auch künstlich zum Altern gebracht werden, was aber nur selten gemacht wird.
 
Besonderheiten:
Muss vor Verarbeitung sehr gut gereinigt werden und wird im Anschluss mit umfangreichen Maßnahmen geschützt um den vorzeitigen weiteren Verfall zu verhindern.
 

Optik:
Je nach verwendetem antiken Holz sehr unterschiedlich

Geruch:
auch hier kann es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Von unauffällig bis Kneipgerucht 
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Alles quer durch

Ahorn

Der Ahorn oder auch falsche Platane gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Weltweit gibt es zwischen 150 und 200 verschiedene Ahornarten und gehört zu den wertvollsten regionalen Laubholzarten. Er ist mit der Rosskastanie verwandt und findet hauptsächlich im Möbelbau oder Instrumentenbau Verwendung. In Europa werden hauptsächlich der Spitzahorn und der Bergahorn verwendet. Der Ahorn ist als Laubbaum hauptsächlich auf der nördlichen Welthalbkugel verbreitet.
 
Besonderheiten:
Kann mit Chemikalien behandelt werden um silbriggraue Furniere zu erzeugen. Das Holz ist sehr hart.
 

Optik:
Das Splint- und Kernholz sehen sehr ähnlich aus. Er hat eine weißliche Farbe und ist sehr fein gemasert, was ihn sehr dekorativ und zurückhaltend macht. Der europäische Ahorn ist blasser und dezenter wie das amerikanische Ahornholz.

Geruch:
Unauffällig
 
Dichte: 610-660 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
lackieren
Zu beachten ist die grosse Saugfähigkeit des Holzes.
Ahorntische werden oft nur mit Seife behandelt (gelaugt).
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Nuss / Walnuss

Die Nuss oder auch Walnuss stammt von der gleichnamigen Baumart (Juglans regia) in der Gattung der Walnüsse. Die Nuss gehört zu den hochwertigsten Edelhölzern und ist ein äußerst strapazierfähiges Hartholz. Durch die große Nachfrage muss man bei diesem Holz auch mit einem etwas höheren Preis rechnen. Neben dem europäischen Nussbaum ist vor allem der amerikanische mit seiner etwas dunkleren und ruhigeren Färbung im Handel erhältlich. Besonders die Wurzelstöcke sind durch ihre Auswüchse ein sehr wertvoller Grundrohstoff für wunderschöne Furniere. Durch die nachfrage und die für die Nuss schlechten Witterungsverhältnisse der letzten Jahre kann es bei dieser Holzart zu Lieferengpässen kommen. Ursprünglich kommt die Nuss allerdings aus dem Orient und ist bei uns nur in den wärmeren Regionen angesiedelt. Wenn der Nussbaum sehr lange gelagert wird, kommt es zu einer Verfärbung des Splintanteiles, was zu einer verbesserten Nutzung des Nussbaumes führt.
 
Besonderheiten:
Muss besonders gut getrocknet werden, da es zu Rissbildung neigt. Durch seine gute Wasseraufnahme ist es auch nicht witterungsfest, trägt aber einem guten Raumklima bei. In der Schweiz darf kein Nussbaum gefällt werden ohne, dass ein neuer gesetzt wird.
Achtung: Bei Kontakt mit Eisen verfärbt sich frisches Nussholz schwarzblau.
 

Optik:
Der graubraune bis dunkelbraune Kern unterscheidet sich eindeutig vom grauweissen Splint, welcher oft bei der Verarbeitung entfernt wird. Desto älter der Baum ist, desto geringer ist sein Splintanteil, was die Verarbeitung und Verwertung enorm begünstigt. Im Kern bildet sich meist noch ein innerer Kern ab, welcher sich klar vom äußeren Kern abhebt.

 
Geruch:
Im frischen Zustand leicht säuerlich. Dieser Geruch verfliegt aber sehr bald.
 
Dichte: 570-810 kg/m³ (Hartholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Nussbaumholz lässt sich schlecht imprägnieren, aber gut ölen, wachsen und lackieren. Durch Beizen verliert es wie andere Edelhölzer seine reizvolle Struktur. Wenn es gedämpft wird, wird das Holz ruhiger, lässt sich aber sehr gut biegen um runde Formen herzustellen.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Fichte / Weisstanne

Die Fichte oder auch Weisstanne gehört wie die Arve zu den Kieferngewächsen (Pinacea). Die Fichte ist in Europa uns insbesondere in der Schweiz und in Österreich das am weitesten verbreitete und wirtschaftlichste Holz. Da die Fichte je nach Höhenlage (Sie wächst bis zu einer Höhe von 2000m in den Berner Alpen) auf andere Voraussetzungen trifft kann sie sowohl sehr schnell, als auch sehr langsam wachsen, was zu großen Qualitätsunterschieden führt. Früher wurden vor allem Bauernmöbel aus Fichte hergestellt, da sie sich sehr gut bearbeiten lässt. Heutzutage wird Fichte auch gerne als Furnier eingesetzt, da so von der Kombination eines schwereren Kernholzes und der Optik weicheren Fichte profitiert werden kann. Die Fichte wird wegen ihres schnellen Wachstums auch gerne zum Aufforsten von Kahlschlagregionen genutzt, was aber leider oft zu gefährlichen Monokulturen führt.
 
Besonderheiten:
Sehr weiches Holz und gute Bearbeitbarkeit. Wichtigstes Wirtschaftsholz.
 

Optik:
Das Holz der Fichte ist gleichmässig hell und hat keinen andersfarbigen Kern. Früher oder später geschlagenes Fichtenholz weißt eine etwas rötlichere Färbung auf. Fichte neigt zum Vergilben und kann daher nach einigen Jahren Sonneneinstrahlung noch heller werden. Sie kann auch leicht glänzend in Erscheinung treten.

 
Geruch:
Nur im frischen Zustand duftet die Fichte harzig. Sie verliert diesen Geruch aber sehr schnell wieder.
 
Dichte: 330-680 kg/m³ (Weichholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
Es lässt sich gut verkleben, beizen, lasieren und streichen, ist jedoch schlecht polier-, tränk- und imprägnierbar.
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister

Zirbe / Arve

Arvenholz oder auch Zirbenholz stammt von der Arve, welche in Österreich oder Deutschland Zirbe genannt wird. Sie ist ein Kernholzbaum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinacea). Die Zirbe stammt aus dem Hochgebirge in Mitteleuropa. Sie kommt in den Alpen und Karpaten vor und ist oft mit Fichten, Lärchen und Bergföhren anzutreffen. Die Hauptvorkommen liegen in der Schweiz und in Österreich und sind zwischen 1500 und 2400 m über dem Meer angesiedelt. Durch die dortigen Witterungsverhältnisse (Längere Winter) wächst die Zirbe ässerst langsam, was ihr eine schöne dichte Jahresringoptik verleiht. Leider gehört sie durch das langsame Wachstum zu den preisintensiveren Hölzern  
 
Besonderheiten:
Zirbenholz soll förderlich auf den Kreislauf und die Schlafqualität wirken und schützt außerdem vor Motten und Schaben. Außerdem ist die Zirbe ein sehr harzreiches Holz, was einen guten Schutz vor Fressfeinden bietet und gut riecht aber die Verarbeitung erschwert. 
 

Optik:
Das Splintholz ( das Holz an der Aussenseite des Baumes) ist gelblichweiss.

Das Kernholz (In der Mitte) ist gelbbraun bis hellrötlich.
Falls Äste vorkommen haben diese meist eine dunkelrot bis braune Färbung.
 
Geruch:
Durch den erhöhten Harzanteil bleibt eben dieser Geruch lange erhalten. Zirbenholz sollte daher möglichst wenig behandelt eingesetzt werden um den typischen Harzgeruch zu erhalten.
 
Dichte: 380-480 kg/m³ (Weichholz)
 
Mögliche Oberflächenbehandlungen:
beizen, bemalen, imprägnieren, lackieren, lasieren, ölen, polieren, wachsen. Bis auf die Astschnittflächen ist Zirbe gut mattierbar.
Achtung: Die Zirbe eignet sich nicht als Furnier.
 
 
Quellen:
Die Erfahrungen und Messungen unserer Schreinermeister
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